PRESSEPOST 2027: Jetzt lohnt sich der Blick auf Versandkosten, Zielgruppen und Prozesse

Zum 1. Januar 2027 passt die Deutsche Post die Preise für den Versand von PRESSEPOST an. Grund dafür sind unter anderem gestiegene Betriebs-, Material-, Transport- und Personalkosten. Die Anpassungen fallen insgesamt moderat aus, bieten Unternehmen aber einen guten Anlass, ihre Versand- und Kommunikationsprozesse auf den Prüfstand zu stellen.

Denn häufig liegt das größte Einsparpotenzial nicht allein im Porto, sondern in einer optimierten Zielgruppenauswahl, einer durchdachten Versandstrategie und effizienten Prozessen.

Was ändert sich 2027?

Die Deutsche Post nimmt zum Jahreswechsel verschiedene Anpassungen bei den PRESSEPOST-Produkten vor. Besonders relevant für viele Versender sind:

  • moderate Preisanpassungen bei den PRESSEPOST-Produkten
  • der Anstieg des CLASSIC-Zuschlags von 5 auf 7 Cent je Sendung
  • Anpassungen einzelner Gewichtsstufen
  • Änderungen bei verschiedenen Zuschlägen und Serviceleistungen.

 

Für Unternehmen ist das ein guter Zeitpunkt, bestehende Versandkonzepte zu überprüfen und mögliche Optimierungen zu identifizieren.

SMART oder CLASSIC? Jetzt genauer hinschauen

Mit der Preisanpassung wächst der Unterschied zwischen dem SMART- und dem CLASSIC-Tarif auf sieben Cent pro Sendung.

Gerade deshalb lohnt sich jetzt die Frage, ob die eigenen Presseprodukte bereits die Voraussetzungen für den SMART-Tarif erfüllen oder mit überschaubarem Aufwand angepasst werden können.

Dafür müssen Sendungen unter anderem vollständig automationsfähig sein und digitale Merkmale wie ein gültiger Matrixcode sowie die entsprechende Sendungsankündigung nutzen.

Gerne unterstützen wir dich dabei, deine bestehenden Versandprozesse zu überprüfen und gemeinsam zu bewerten, ob sich ein Wechsel auf den SMART-Tarif lohnt oder andere Optimierungsmöglichkeiten wirtschaftlicher sind.

Zielgruppen gezielt auswählen – Streuverluste vermeiden

Steigende Versandkosten machen eines noch wichtiger: Jede Sendung sollte möglichst die richtigen Empfänger erreichen.

Je genauer Zielgruppen ausgewählt werden, desto geringer sind Streuverluste und desto wirtschaftlicher wird jede Aussendung. Statt große Auflagen nach dem Gießkannenprinzip zu versenden, lohnt es sich, Zielgruppen regelmäßig zu überprüfen und Adressdaten aktuell zu halten.

Eine sorgfältige Zielgruppenselektion spart nicht nur Porto, sondern erhöht häufig auch die Resonanz einer Kampagne.

Wenn du unsicher bist, ob deine aktuelle Zielgruppenauswahl noch optimal ist, unterstützen wir dich gerne bei der Analyse und zeigen dir, wie sich Streuverluste reduzieren und Budgets gezielter einsetzen lassen.

Druckproduktion, Mitarbeiterin an einer Weiterverarbeitungsmaschine

Auch das Gewicht kann Kosten beeinflussen

Neben den Tarifen lohnt sich ein genauer Blick auf das Gewicht der Sendungen.

Zum 1. Januar 2027 wird eine Gewichtsstufe angepasst: Die bisherige Stufe von 100 bis unter 260 Gramm wird auf 100 bis unter 250 Gramm geändert. Sendungen mit einem Gewicht zwischen 250 und unter 260 Gramm fallen dadurch künftig in die nächsthöhere Preisstufe und verteuern sich entsprechend stärker.

Oft reichen bereits kleine Anpassungen – beispielsweise bei Papier, Umfang oder Beilagen –, um unter einer Gewichtsgrenze zu bleiben und dauerhaft Versandkosten einzusparen.

Versandprozesse regelmäßig überprüfen

Nicht nur Preise verändern sich. Auch Versandprozesse entwickeln sich kontinuierlich weiter.

Digitale Sendungsankündigungen und automationsfähige Sendungen können dazu beitragen, Abläufe effizienter zu gestalten. Gleichzeitig bleiben die Grundentgelte für elektronische Sendungsankündigungen unverändert, ein weiterer Grund, bestehende Prozesse regelmäßig zu überprüfen.

Wer seine Versandstrategie regelmäßig an neue Rahmenbedingungen anpasst, spart häufig nicht nur Kosten, sondern verbessert auch die Qualität seiner gesamten Dialogkommunikation.

Unser Fazit

Die Preisanpassung der PRESSEPOST zum Jahresbeginn 2027 ist weit mehr als eine reine Preisänderung. Sie bietet Unternehmen die Chance, ihre Versandstrategie insgesamt zu hinterfragen.

Wer jetzt Tarife, Zielgruppen, Adressqualität, Versandprozesse und Gewichte überprüft, kann steigende Portokosten zumindest teilweise kompensieren und gleichzeitig die Wirkung seiner Kommunikation verbessern.

Denn am Ende entscheidet nicht allein der Preis einer Sendung über ihren Erfolg, sondern ob sie die richtigen Empfänger erreicht.

Versandkosten optimieren? Wir unterstützen dich dabei.

Steigende Portokosten müssen nicht automatisch höhere Gesamtkosten bedeuten. Oft steckt das größte Einsparpotenzial in einer gezielten Zielgruppenauswahl, gepflegten Adressdaten oder einer optimierten Versandstrategie.

Gerne prüfen wir gemeinsam mit dir, welche Möglichkeiten es für deine PRESSEPOST-Sendungen gibt: vom passenden Tarif über die Zielgruppenselektion bis hin zur wirtschaftlich sinnvollsten Versandlösung.

Sprich uns einfach an. Gemeinsam finden wir den Weg, wie deine Printkommunikation auch 2027 effizient und erfolgreich bleibt.

Autor Matthias ABT

Über den Autor Matthias Abt

Matthias Abt ist geschäftsführender Gesellschafter der ABT Print und Medien GmbH und Experte für performanceorientierte Medienproduktion, Printmailings und Prozessautomatisierung. Er ist ausgebildeter Medientechnologe Druck, Diplom-Wirtschaftsingenieur (Print-Media-Management, Hochschule der Medien Stuttgart) und Dialogmarketing-Manager.

Seit 2008 verantwortet er bei ABT die Bereiche Prozessautomatisierung und Business Development. Er begleitet Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Sichtbarkeit – digital und haptisch – mit Fokus auf Effizienz, Qualität, Terminsicherheit und nachhaltige Druckproduktion.

Neben seiner operativen Tätigkeit engagiert sich Matthias Abt ehrenamtlich als Handelsrichter, ist Prüfer im Prüfungsausschuss der IHK Rhein-Neckar, Mitglied im Ausschuss Industrie und Innovation sowie Mitglied im Hauptvorstand des Bundesverbandes Druck und Medien.

Seine Beiträge behandeln Performance Print, nachhaltige Druckproduktion, Printmailings, Prozessoptimierung und die Rolle von Print im modernen Marketing-Mix.

 

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